Gemeinsam mit Frontier Economics (Lead) und Arepo Consult haben wir im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Strompreiskompensation (SPK) für stromintensive Industrien untersucht. Ziel war es, die Wirksamkeit des Instruments bei der Vermeidung von Carbon Leakage zu bewerten, seine Zielgenauigkeit zu prüfen und Optionen für seine zukünftige Ausgestaltung zu entwickeln.
Die Evaluation erfolgte nach den Vorgaben der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie den Leitlinien der Europäischen Kommission für staatliche Beihilfen im Klima- und Energiebereich. Dabei werden rechtliche und administrative Rahmenbedingungen ebenso analysiert wie ökologische, ökonomische und verteilungspolitische Wirkungen.
Für die Untersuchung kamen unterschiedliche methodische Ansätze zum Einsatz: quantitative ökonometrische Analysen zur Messung der Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Verlagerung von Produktion, Unternehmensbefragungen und Interviews mit Stakeholdern zur Erfassung qualitativer Einschätzungen sowie Fallstudien zu ausgewählten Branchen. Diese Kombination erlaubt eine umfassende Bewertung aus unterschiedlichen Perspektiven und eine fundierte Ableitung von Handlungsempfehlungen.

