Flüssige Energieträger im Energiesystem – Status Quo & Perspektiven

Der Kampf gegen den globalen Klimawandel durch Reduktion der anthropogenen CO2-Emissionen weltweit ist eine der wichtigsten Aufgaben in der heutigen Zeit. Deutschland hat sich mit der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes die Aufgabe gesetzt, die Klimaneutralität im Jahr 2045 zu erreichen. De-facto heißt dies Netto-Null-Emissionen in 22 Jahren von heute angerechnet. Es ist unbestritten, dass ein Großteil der CO2-Einsparung hierbei über eine weitgehende Steigerung der Energieeffizienz und die systematische Umstellung auf erneuerbare Energien erzielt werden muss.

Es ist aber auch entscheidend, alle Endverbrauchsanwendungen in allen Sektoren auf erneuerbare Energieträger umzustellen und somit die Transformation hin zur Klimaneutralität zu ermöglichen. Die aktuelle Debatte zur Dekarbonisierung und der Transformation des Energiesystems erscheint aber zumindest verkürzt, da zum Großteil lediglich über die Gewinnung und den Einsatz erneuerbaren Stroms gesprochen wird. Es wird vernachlässigt, dass Strom als Endenergieträger lediglich einen Anteil von 20 Prozent am heutigen Endenergieverbrauch hat und hiervon zuletzt nur 44 Prozent als erneuerbar deklariert werden konnte.

Im Rahmen der Studie „Flüssige Energieträger im Energiesystem – Status Quo & Perspektiven“ wird aufgezeigt, warum flüssige Energieträger im Energiesystem der Zukunft eine Rolle spielen werden und wie eine CO2-neutrale flüssige Energieversorgung aussehen kann.

Mit Bezug auf die flüssigen grünen Moleküle als wichtigen Baustein bei der Energiewende gibt die Studie einen Überblick über folgende Fragen:

  1. Welche Bedeutung kommt den flüssigen (heute noch mineralölbasierten) Energieträgern in den internationalen Märkten und in Deutschland zu und warum?
  2. Welche technischen Infrastrukturen und logistisch-organisatorischen Voraussetzungen sichern heute bereits die breite Anwendung flüssiger Energieträger in den Sektoren?
  3. Können diese Kapazitäten zukünftig für grüne Moleküle nutzbar gemacht werden?
  4. Welche Herausforderungen und welche Lösungspotenziale bringen erneuerbare synthetische flüssige Energieträger mit sich?
  5. Welche Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen ergeben sich daraus?

Die Studie findet sich hier.

 

 

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